Author - Josef Ziegler

Urlaub 1. – 12. August 2022

COVID-19-Impfung: Auffrischung

Auffrischungsimpfung (4. Impfung)

Version 1.0, Stand: 12.04.2022

Immunkompetente Personen von 12 bis 64 Jahren

Erste Daten weisen darauf hin, dass eine Auffrischungsimpfung (4. Impfung) bei immunkompetenten Personen bei den derzeit zirkulierenden Virusvarianten nur vorübergehend und kurzfristig zu einer verbesserten Schutzwirkung gegen eine SARS-CoV-2 Infektion bzw. eine COVID-19-Erkrankung führt. Eine Auffrischungsimpfung (4. Impfung) wird daher für gesunde, immunkompetente Personen dieser Altersgruppe derzeit NICHT empfohlen, auch nicht für immunkompetentes Gesundheitspersonal. Auf persönlichen Wunsch kann jedoch eine Auffrischungsimpfung (4. Impfung) dennoch frühestens ab 4 Monaten, besser aber erst ab 6 Monaten nach der Grundimmunisierung (3. Impfung) verabreicht werden. Personen mit Impfwunsch sollte eine Auffrischungsimpfung (4. Impfung) nicht vorenthalten werden.

Eine allgemeine Empfehlung für eine Auffrischungsimpfung (4. Impfung) ist nach aktuellem Wissensstand erst vor den voraussichtlich nächsten Infektionswellen im Spätsommer/Herbst 2022 zu erwarten.

Risikopersonen und Personen von 65 bis 79 Jahren

Jenen Personen mit Vorerkrankungen und Umständen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 bedingen können, bei denen ein kürzeres Anhalten des Impfschutzes zu erwarten ist, kann frühestens ab 4 Monaten, optimaler Weise ab 6 Monaten nach der Grundimmunisierung (3. Impfung) nach ärztlicher individueller Nutzen-Risiko-Abwägung eine Auffrischungsimpfung (4. Impfung) verabreicht werden.

Alle Personen ab 80 Jahren

Bei Personen ab 80 Jahren ist eine Auffrischungsimpfung (4. Impfung) frühestens 4 Monate, jedenfalls aber ab 6 Monate nach der Grundimmunisierung (3. Impfung) empfohlen. Es ist davon auszugehen, dass diese Personengruppe vor den zu erwartenden Infektionswellen (voraussichtlich im Spätsommer/Herbst 2022) eine weitere Impfung benötigen wird.

Änderungen zum Jahreswechsel 2021/2022

Die Rezeptgebühr wird ab 1. Jänner 2022 auf 6,65 EUR pro verschreibungspflichtiges Medikament erhöht.
Das Pflegegeld wird auch 2022 erhöht:
  • in Pflegestufe 1 erhält man damit künftig 165,40 EUR.
  • in Pflegestufe 2 bekommen Betroffene 305 EUR.
  • in Pflegestufe 3 475,20 EUR.
  • in Pflegestufe 4 712,70 EUR
  • in Pflegestufe 5 968,10 EUR
  • in Pflegestufe 6 1.351,80 EUR
  • und in Pflegestufe 7 1.776,50 EUR.

Krankschreibung auch telefonisch

vorläufig bis Ende April 2022 verlängert.

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) verlängert die Möglichkeit der telefonischen Krankmeldung bis Ende April 2022 aufgrund der hohen Zahl an Infektionen mit der Omikron-Variante und um das Risiko zur Ansteckung möglichst gering zu halten. 

Unbesetzte Wochenend-Dienste im August, Oktober, November 2021 sowie Jänner, April 2022

Da in unserem Sprengel (Heidenreichstein, Amaliendorf-Aalfang, Eggern, Litschau, Brand-Nagelberg, Eisgarn, Reingers, Haugschlag) momentan 3 Hausarztstellen unbesetzt sind, ist es leider aufgrund des Ärztemangels nicht möglich, alle Wochenend-Dienste zu besetzen.
Davon betroffen sind die Wochenenenden 7./8. August, 21./22. August, 23./24. Oktober, 27./28. November sowie 1./2. Jänner, 23./24. April 2022.

An diesen Wochenenden gibt es keinen diensthabenden Arzt in unserem Sprengel.
Wenn Sie ärztliche Hilfe benötigen, wenden Sie sich an einen diensthabenden Kollegen in einem Nachbarsprengel oder an eine der Ambulanzen der Landeskliniken Gmünd und Waidhofen/Thaya.

Die aktuellen Empfehlungen, Ordinationen ausschließlich nach telefonischer Rücksprache aufzusuchen, betreffen auch den Bereitschaftsdienst an Wochenenden und Feiertagen.

Hinweis: Seit 1.7.2019 umfasst der kassenärztliche Wochenend- und Feiertagsdienst ausschließlich die Zeit zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr. Ordinationsbetrieb ist von 9:00 bis 11:00 Uhr. Bitte vereinbaren Sie in jedem Fall einen Termin!

Außerhalb dieser Zeiten wenden Sie sich bitte telefonisch an die Gesundheitshotline 1450, in lebensbedrohenden Situationen an die Rettung 144 und in der Nacht von 19:00 bis 07:00 Uhr an den NÖ Ärztedienst 141.

Aufgrund einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes sind Ärztinnen und Ärzte mit §2 Kassenvertrag ab sofort nicht mehr verpflichtet, an Wochenenden oder Feiertagen Bereitschaftsdienste abzuhalten. In sehr vielen Fällen passiert dies dennoch auf freiwilliger Basis.

Corona-Krise

Wenn Sie unter Husten, Fieber, sonstigen Erkältungssymptomen leiden,
rufen Sie uns an (02859 7320).
Wir können Sie telefonisch behandeln, krank schreiben und Medikamente verordnen, die Sie nach Absprache in der Ordination abholen lassen können.

Kommen Sie NICHT in die Ordination!

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Ordination ausschliesslich im Notbetrieb geöffnet, das heisst:

Verzichten Sie auf den Arztbesuch, wenn nicht unbedingt notwendig

Medikamente können wie gewohnt telefonisch (02859 7320) oder per FAX (02859 7320 4) bestellt werden sowie nach Absprache in der Ordination abgeholt werden.

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Hotlines (7 Tage die Woche, 0 – 24 Uhr):

Infoline Coronavirus: 0800 555 621

Informationen zu Übertragung, Symptomen, Vorbeugung
 

Bei Verdacht auf eine Infektion: 1450

Telefonische Gesundheitsberatung